Home » Allgemein » Mit der „JuLeiCa“ über Stock und Stein

Mit der „JuLeiCa“ über Stock und Stein

Jugendliche können Vergünstigungen und weitere Vorteile mit der Jugendleiterkarte nutzen

Rosendahl. Eine Messdienergruppe leiten, als Lagerbetreuer Kinder in ihrem Sommerurlaub begleiten oder als leitender Rover bei den Pfadfindern – es gibt viele junge Menschen, die sich in der Jugendarbeit ehrenamtlich einsetzen. So unterschiedlich das Ehrenamt ist, eine umso größere Gemeinsamkeit haben sie: Jugendleiter sollten wissen, wie sie mit Kindern und Jugendlichen richtig umgehen, was sie dürfen und was verboten ist oder wie sie ein spannendes und kurzweiliges Programm für ihre Gruppen zusammenstellen können.

Um diese und weitere relevante Dinge für die Kinder- und Jugendarbeit zu erfahren, können Jugendliche ab 16 Jahren Inhaber der Jugendleiterkarte (JuLeiCa) werden.
„Dem geht eine Schulung voraus, in dem professionelle Tipps gegeben werden, worauf es als Jugendleiter ankommt und was wichtig ist“, fasst Sebastian Nienhaus von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Rosendahl zusammen. Regelmäßig wird diese Schulung auch im „Café Chino“ in Osterwick angeboten. Mit Unterstützung der Gemeinde Rosendahl führt die OKJA auch 2020 eine Jugendleiterschulung durch. „Früher war die Teilnahme freiwillig, heute muss aber mittlerweile bei einigen Fahrten eine JuLeiCa von den Betreuern oder Leitern nachgewiesen werden“, so Nienhaus.
Die Schulung wird in drei Module eingeteilt. An fünf Tagen treffen sich die Jugendlichen, um Themen wie rechtliche Grundlagen, Lebenssituationen und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, Grundlagen der Spielepädagogik, Konflikte und Lösungsstrategien zu behandeln. Die Schulung wird mit Personal der OKJA sowie von Mitarbeitern der Kolpingjugend Diözesanverband Münster durchgeführt. „Wir gestalten die Schulung möglichst praktisch. Die jungen Teilnehmer sollen selbstständig Dinge erarbeiten und spielerisch an die Inhalte herangeführt werden“, betont Sebastian Nienhaus. Wichtig sei, dass die angehenden JuLeiCa-Inhaber an allen fünf Terminen teilnehmen – denn das sei die Voraussetzung zu einer erfolgreichen Teilnahme an der Schulung. Ist das geschafft, können die Jugendlichen mit einem zusätzlich absolvierten Erste-Hilfe-Kurs die JuLeiCa beim Kreis Coesfeld beantragen. „Dabei bieten wir natürlich unsere Unterstützung an“, verspricht Nienhaus. Die JuLeiCa ist dann drei Jahre gültig und kann durch Kurse aufgefrischt werden. Inhaber der JuLeiCa können mit Besitz verschiedene Vorteile nutzen. So gibt es beispielsweise vergünstigte Bus- und Bahntickets.

Schulungen der Offenen Jugendarbeit in Rosendahl

Die nächste Jugendleiter-Schulung der Offenen Jugendarbeit findet am 15. und 16. Februar (Modul I), 7. und 8. März (Modul II) und am 14. März (Modul III) jeweils von 10.15 bis 18.30 Uhr (inklusive Mittagspause) statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro. Bei erfolgreicher Beantragung der JuLeiCa kann sich jeder Teilnehmer 50 Euro vom Kreis Coesfeld erstatten lassen. Anmeldungen zur Schulung bei Sebastian Nienhaus unter Tel. 0177/7541327 oder per Mail an info@oja-rosendahl.de sowie bei Peter Brüggemann (Gemeinde) unter Tel. 02547/77224.

| www.oja-rosendahl.de