Auf den Spuren des Zweiten Weltkrieges

Rosendahl: Auf den Spuren des Zweiten Weltkrieges

Rosendahl/Hamburg. Einen umfangreichen Einblick in die grausamen Ereignisse des Zweiten Weltkrieges haben 19 Jugendliche und fünf Betreuer jetzt bei einer Fahrt nach Hamburg bekommen. Bereits zum zweiten Mal haben sich die Offene Jugendarbeit Rosendahl und das Jugendhaus Pool aus Legden zusammengetan, um eine Gedenkstättenfahrt durchzuführen. In Hamburg haben sich die Teilnehmer der Fahrt das Konzentrationslager Neuengamme sowie die Strafanstalt Fuhlsbüttel und die alte Schule am Bullenhuser Damm angeschaut. Alle Gedenkstätten wurden durch Führungen oder Gespräche begleitet. Außerdem gab es noch eine Stolperstein-Challenge und eine Gedenkstättenrallye, bei denen die Jugendlichen auf spielerische Weise Informationen zu weiteren Gedenkstätten erhielten. Natürlich hatten alle Teilnehmer auch Zeit zur freien Verfügung, in denen die Jugendlichen Hamburg selbst entdeckt haben. „Die Fahrt hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Die Gedenkstätten haben aber alle sehr traurig gestimmt. Dafür waren die gemeinsamen Abendessen und die guten Gespräche mit den Jugendlichen wirklich toll“, erzählt Sebastian Nienhaus von der Offenen Jugedarbeit. „Außerdem ist Hamburg eine coole Stadt für Jung und Alt. Ich glaube, dass jeder auf seine Kosten gekommen ist“, freut sich Nienhaus. Die Fahrt kostete die Teilnehmer lediglich 50 Euro – „das war nur durch die Förderung aus dem Kinder- und Jugendhilfeplan des Landes NRW durch den LWL möglich“, erwähnt Nienhaus. Von Allgemeine Zeitung

Kommentare sind geschlossen.